6. Sinfoniekonzert - "SOMMER auf dem Lande"
Tickets - Markkleeberg, Rathaus - Großer Lindensaal

alle Termine dieses Events
Wann
Samstag, den
11. Juni 2022
19:30 Uhr
Preise
ab 20,00 EUR und Ermäßigungen
Wo
Rathaus - Großer Lindensaal
Rathausplatz 1
04416 Markkleeberg
Info
Vollpreis: 20,00 Euro
Ermäßigt 16,00 Euro (Arbeitslose, Studenten,Schwerbehinderte)
Kinder, Schüler: 5,00 Euro (Alter: 6 - 16 Jahre)

Der Berechtigungsnachweis wird an der Abendkasse kontrolliert.
Lieferung: no info
6. Sinfoniekonzert - "SOMMER auf dem Lande"
6. Sinfoniekonzert - "SOMMER auf dem Lande"
6. Sinfoniekonzert - "SOMMER auf dem Lande"

Joseph Haydn
Symphony g-Moll „La Poule“ (Das Huhn) Nr.83

Richard Wagner
(1813 – 1883)
Siegfried - Idyll

Ludwig van Beethoven
(1770 - 1826)
Sinfonie Nr. 6 F-Dur op. 68 „Pastorale“

Robbert van Steijn I Dirigent

Die Konzerteinführungen mit Claudia Forner finden jeweils 1 Stunde vor Konzertbeginn statt.

Die Sinfonie Nr. 83 ist eine Auftragskomposition für das Pariser „Le Concert de la Loge Olympique“, einer der zwei wichtigsten Pariser Konzertreihen und gehört zusammen mit den Sinfonien Nr. 82 bis 87 zu den sogenannten „Pariser Sinfonien“.
Der Titel „La Poule“ (französisch: „das Huhn“) stammt nicht von Haydn und bezieht sich auf das „gackernde“ zweite Thema im ersten Satz. Erstmalig taucht der Beiname im Haydn-Verzeichnis der Züricher Neujahrsblätter von 1831 auf und hat sich nach und nach „eingebürgert“.

„Abermal ‚ein Wunder! ein Wunder!‘ liebster Richard. Dein Siegfried-Idyll ist die herzinnigste, idealste, bezaubernste Verherrlichung des Familien-Kultus. In dieser tausendblättrigen Blume, welch Duft, Farbe, Entzücken, Pracht, Reiz, holdselige Frommheit und wonnige Kunst!“ So begeistert und überschwenglich schrieb Franz Liszt am 15. Februar 1878 an Richard Wagner, nachdem er die kurz zuvor erschienene Partitur des Siegfried-Idylls studiert hatte. Entstanden war das einsätzige Werk nach Motiven aus dem dritten Teil der Ring-Tetralogie bereits acht Jahre früher, 1870. Wagner schrieb es als Geburtstagsständchen für seine zweite Frau Cosima, um ihr beziehungsreich für die Geburt des Sohnes Siegfried zu danken.

Wir kennen unzählige Beispiele von Naturschilderungen in der Musik: von den „Vier Jahreszeiten“ Vivaldis bis hin zu Beethovens „Pastorale“. Und doch sind die Beweggründe völlig unterschiedlich. Ist es bei Vivaldi die Entdeckerfreude mit den Mitteln der instrumentalen Möglichkeiten Geräusche, Laute und Stimmen zu imitieren, ist es bei Beethoven die Zuflucht in die Natur als Mittel der Beruhigung der Sinne und Gefühle nach öffentlichem Streit und Auseinandersetzungen sowie bei privaten Problemen. „Wie froh bin ich, einmal in Gebüschen, Wäldern, unter Bäumen, Kräutern, Felsen wandeln zu können, kein Mensch kann das Land so lieben wie ich. Geben doch Wälder, Bäume, Felsen den Widerhall, den der Mensch wünscht!“
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