Ben Becker - AFFE
Tickets - Hamburg, St. Pauli Theater

alle Termine dieses Events
Wann
Samstag, den
02. Oktober 2021
20:00 Uhr
Preise
von 54,45 EUR bis 67,10 EUR
Wo
St. Pauli Theater
Spielbudenplatz 29
20359 Hamburg
Info
Rollstuhlplätze können nur direkt beim St. Pauli Theater unter 040/55 55 5 88 23 (Mo.-Fr. 08.00 bis 18.00 Uhr) gebucht werden.

Jugendschutzinformationen:

Der Veranstalter weist darauf hin, dass Kinder unter 6 Jahre - auch in Begleitung einer sorgeberechtigten Person - keinen Zutritt auf Veranstaltungen haben. Kinder und Jugendliche unter 14 Jahre dürfen Veranstaltungen nur in Begleitung einer sorgeberechtigten Person oder einer vom Sorgeberechtigten beauftragten, volljährigen Person besuchen. Für die Beauftragung muss von den Sorgeberechtigten ein Erziehungsauftrag ausgefüllt und unterzeichnet werden. Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren dürfen öffentliche Tanzveranstaltungen ohne Begleitung mit einem von den Sorgeberechtigten ausgefüllten Erlaubnisformular ("Muttizettel") und nach Vorlage eines Lichtbildausweises (Personalausweis oder Krankenkarte) besuchen. Jugendliche unter 18 Jahren dürfen öffentliche Tanzveranstaltungen bis 24 Uhr ohne Begleitung, nach Vorlage eines Lichtbildausweises (Personalausweis oder Krankenkarte) besuchen.

Dowload Formularvorlagen Erziehungsauftrag und Muttizettel unter:
https://www.msk-live.de/local/ unter dem Punkt Jugendschutz.
Lieferung: per Post
Ben Becker - AFFE
Ben Becker - AFFE
Regie & Schauspiel: Ben Becker
Künstlerische Leitung: Marike Moiteaux
Dramaturgie: John von Düffel

Wenn Ben Becker spielt, geht es ums Ganze! Wie kein zweiter Schauspieler stellt er sich bedingungslos den großen F ragen – zuletzt in „Ich, Judas“, seinem Sensationserfolg mit weit mehr als 100.000 begeisterten Zuschauern. Eine „Offenbarung“ – wie es in den sich überschlagenden Pressestimmen hieß, die durchweg die Ausnahmestellung von Ben Becker unterstreichen: nicht n ur als charismatischem Schauspieler, sondern als einem Kämpfer für seine Figur und Sache, der die Schallmauer durchbricht vom Spiel zum Sein. Auf das Menschheitsthema Verrat und Schuld in „Ich, Judas“ folgt nun die existentielle Frage nach der menschliche n Natur: Der Mensch stammt bekanntlich vom Affen ab, und der Weg vom Dschungel in die Städte scheint ein weiter gewesen zu sein. Doch wie nah oder fern ist das Animalische wirklich, das im Alltag unterdrückt und bekämpft wird? Wie viel Beherrschung und Dre ssur ist nötig, um einen Gorilla in einen Anzugträger zu verwandeln? Und wer ist wessen Opfer? Niemand geringerer als die Literaturikone Franz Kafka hat mit seinem Affenmenschen - Monolog „Bericht für Akademie“ diesen Riss zwischen Natur und Kultur spürbar und spielbar gemacht: anhand eines für Hagenbecks Tierpark gefangenen Affen, genannt „Rotpeter“, der schmerzhaft lernen musste, was es heißt, ein Mensch zu sein. Jetzt soll vor einer erlesenen Zuhörerschaft Rechenschaft ablegen über sein „äffisches Vorlebe n“. Doch das Martyrium seiner Anpassung an die vermeintliche Krone der Schöpfung stellt viele Wert - und Vorurteile auf den Kopf. Wo Wissenschaftler ihre Augenbrauen heben, ringt und redet Rotpeter um sein Leben. Wo von der „Freiheit des Menschen“ die Rede ist, sucht er verzweifelt nach einem Ausweg. Und wo über Identität diskutiert wird, stellt seine Geschichte die Frage: Wer ist die eigentliche Bestie, der Affe oder der Mensch? Genau diese Grenzziehung zwischen Mensch und Tier behandelt Friedrich Engels in seiner Schrift über den „Anteil der
Was ist los in ...