Ensemble der Sommerkonzerte Volkenroda
Tickets - Singen, Stadthalle

alle Termine dieses Events
Wann
Freitag, den
18. März 2022
20:00 Uhr
Preise
von 20,50 EUR bis 31,50 EUR und Ermäßigungen
Wo
Stadthalle
Hohgarten 4
78224 Singen
Info
Ermäßigungen für die Theaterringe, außer Kinderringe: 20% für Studenten (bis 27 Jahre), Schwerbehinderte (ab 70% Behinderung), Sozialpaßinhaber, (Nachweis durch Vorlage des Ausweises),
30 % f. Schüler und Jugendliche( Nachweis durch Vorlage des Ausweises).
Bei Kammerkonzerten, Symphoniekonzerten und Studiokonzerten erhält der obengenannte Personenkreis 50 % Ermäßigung.
Rollstuhlfahrer und Personen mit Schwerbehinderung mit "B" im Ausweis erhalten für die Begleitperson eine Freikarte. Buchung nur über die Tourist-Information Singen, Tel. 07731/85-504 oder - 262
Lieferung: no info
Ensemble der Sommerkonzerte Volkenroda
Ensemble der Sommerkonzerte Volkenroda
Stephanie Winker, Flöte (Bild)
Laura Ruiz-Ferrerez, Klarinette
Sarah Christ, Harfe
Elena Graf, Violine
David Schultheiß, Violine
Gareth Lubbe, Viola
Panu Sundqvist, Cello

ANTONIO VIVALDI (1678-1741): „Il gardellino (Der Stieglitz)“ op. 10 Nr. 3, Konzert für Flöte,
Streicher und B.C. (Harfe)

GEORG FRIEDRICH HÄNDEL (1685-1759) / JOHAN HALVORSEN (1864-1935): Passacaglia für Violine und Viola (1894)

CARL PHILIPP EMANUEL BACH (1714-1788): Triosonate G-Dur H 568, Wq 144 für zwei Violinen und B.C. (Harfe und Cello)

MAURICE RAVEL (1875-1937): „Introduction et Allegro“ für Flöte, Klarinette, Streichquartett und Harfe

TŌRU TAKEMITSU (1930-1996): „Toward the sea” III für Altflöte und Harfe (1989)

WOLFGANG AMADEUS MOZART (1756-1791): Klarinettenquintett A-Dur für Klarinette und Streichquartett, KV 581

Bei den Sommerkonzerten im thüringischen Zisterzienserkloster Volkenroda kommen, angeführt von der Flötistin Stephanie Winker, Musikerinnen und Musiker verschiedener Instrumentengruppen zusammen und erarbeiten für ein Konzertwochenende ein facettenreiches Programm das Entdeckungen und Überraschungen ermöglicht. Das spiegelt sich auch im Programm für das Gastspiel in der Stadthalle Singen.

In seinen zahlreichen Solokonzerten, die er für seine begabten Schülerinnen am venezianischen Waisenhaus Ospedale della Pietà komponierte, wählte Antonio Vivaldi gerne auch aussagekräftige Titel (nicht nur in den „Vier Jahreszeiten“), um die Stücke aus der Menge herauszuheben. Dazu gehört „Il gardellino“, in dem die Soloflöte das Zwitschern des Distelfinks nachahmt. Der norwegische Geiger Johan Halvorson nutzte ein Passacaglia-Thema (das sind Variationen über eine gleichbleibende Bassfolge) von Händel für ein ebenso vergnügliches wie virtuoses Streicherduo.

Carl Philipp Emanuel Bach, der zweitälteste, gilt als der berühmteste der Bach-Söhne, zu Lebzeiten war er gar berühmter als sein Vater. Die französischen Komponisten scheinen eine besondere Affinität zu Bläsern und zur Harfe (und der Kombination dieser Instrumente) zu haben: zu erleben ist dies in dem rauschhaften Farbenreichtum von Ravels „Introduction et Allegro“ aus dem Jahr 1905, das sofort das Bild von südlicher Sonne, Wind und Meer weckt.

Toru Takemitsu (1930-1996), der sich hauptsächlich autodidaktisch ausgebildet hatte, galt seit den fünfziger Jahren als einer der führenden Komponisten Japans. Avantgardistische Techniken der westlichen Musik sowie asiatische Musiktraditionen fließen in seinem Werk zusammen. Takemitsu komponierte auch Filmmusik, etwa für Akira Kurosawas „Ran“ aus dem Jahr 1985. „Towards the sea“ rückt den dunklen weichen Klang der Altflöte in den Mittelpunkt, das Motiv aus den Tönen Es-E-A („Sea“) durchzieht alle drei Sätze, die sich auf Herman Melvilles Roman „Moby Dick“ beziehen und die spirituelle Kraft dieses Buches spiegeln. Takemitsu hat das Stück als Auftragswerk für Greenpeace und die Rettung der Wale geschrieben. Man hört die Walgesänge in der Musik.

Den Abschluss bildet W.A. Mozarts unvergängliches Klarinettenquintett, geschrieben für Anton Stadler, einen der ersten Meister auf diesem damals noch jungen Instrument. Die Dialoge zwischen der Klarinette und dem Streichquartett gehören sicher mit zum Schönsten, was es in der Kammermusik gibt.
Infos zur Spielstätte - Stadthalle Singen
Stadthalle Singen
Seit ihrer Eröffnung im Jahre 2007 feiert die Stadthalle Singen Erfolge.

Längst ist sie eine der wichtigsten Eventlocations der Region geworden und konnte sich bereits in ihren ersten Jahren über den Besuch von rund 350.000 Menschen freuen.

Kein Wundern, denn hier stehen regelmäßig internationale und nationale Stars auf der Bühne.
Die Stadthalle ist bekannt dafür, sich namhafte Künstler wie Amy McDonald, the BossHoss oder Clueso zu sichern, die problemlos die 1.900 Plätze der Halle füllen.  
Auch für Musicals, Festivals, Theater, Messen und Lesungen öffnet die Stadthalle ihre Tore, ebenso für Kinder- und Jugendprogramme, Preisverleihungen, Tagungen, Kongresse und, und, und. Es wäre wohl leichter aufzuzählen, was nicht in der Stadthalle Singen stattfindet, denn die Liste ist kurz.
Das moderne Ambiente, das facettenreiche Programm und die wandelbare Bühne machen die Stadthalle Singen zu einem stets einzigartigen Erlebnis.

Wer einmal hier war, der kommt wieder.  

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