Interkeltisches Folkfestival
Tickets, Konzertkarten & Eintrittskarten

Interkeltisches Folkfestival

Tickets für das 13. Interkeltische Folkfestival vom 15. - 17.08.2019 in Hofheim am Taunus jetzt im Vorverkauf bestellen und live dabei sein.

13. Interkeltisches Folkfestival


Hofheim am Taunus, 15. – 17.08.2019

Konzerte, Tanz, Interkulturelle Klangstraße & Instrumentalworkshops

Altes Wasserschloss, Kath. Kirche St. Peter & Paul, Fußgängerzone, Jazzkeller Hofheim & Dudelsack-Akademie

Dieses Jahr feiern wir das 13. Interkeltische Folkfestival: Mitten im Sommer, mitten in der Kreisstadt Hofheim am Taunus mit ihren vielen schönen Spielstätten. Das Interkeltische Folkfestival zaubert traditionelle Musik aus unter anderem Schottland, Frankreich, Irland und Deutschland auf Hofheims Bühnen. Im Eröffnungskonzert am Donnerstag, den 15. August, erlaubt das Konzert des Trios „Яeveal“ sogar den Blick in gänzlich andere musikalische Hemisphären. Яeveal lädt das Publikum auf eine musikalische Entdeckungsreise ein, bei der die drei Musiker ihre arabischen, asiatischen und europäischen Wurzeln zu einem größeren Ganzen verschmelzen lassen. Am Freitag, den 16. August, sorgen beim 2. Hofheimer Ceilidh nahezu 20 Musiker für stimmungsvolle und passende Live-Musik zu traditionellen irischen, schottischen und französischen Tänzen unter Anleitung. Die schottische Band „Daimh“ wird mit ihrer energiegeladenen und kompromisslosen schottisch-gälischen Musik am Samstag, den 17. August, die Athmosphäre im Wasserschloss zum brodeln bringen. Fasten your seatbelt!

Donnerstag, 15. August 2019, Einlass 19:30 Uhr, Beginn 20:00 Uhr Katholische Kirche St. Peter & Paul, Hauptstraße 30


Яeveal – Vielfalt im Einklang Der aus Syrien stammende staatenlose Pianist Aeham Ahmad mit arabischen Wurzeln, der in Glasgow geborene Tablaspieler Hardeep Deehre indischer Abstammung und Thomas Zöller, musikalischer Grenzgänger mit dem Dudelsack, gehen zu Dritt auf eine musikalische Entdeckungsreise der besonderen Art. Die Musik von Яeveal ist ein lautmalerisches Mosaik, welches für den Zuhörer Tiefe und Facettenreichtum bereithält. Das 2019 gegründete Trio setzt einen musikalischen Kontrapunkt zu gesellschaftlichen Fassaden, mit denen Menschen in ihrem jeweiligen Umfeld aufwachsen und die im späteren Leben zu alltäglichen Masken werden können. Dabei bewahren sich die drei Musiker ihre jeweilige Individualität und definieren „Einklang“ in diesem Zusammenhang für sich wie folgt: Als eine Ebene, auf der sie sich als Musiker und Menschen in gegenseitigem Respekt begegnen, als musikalisches Zeugnis einer inneren Haltung, die sie zu diesem Projekt zusammengeführt hat. An diesem Abend feiern die Musiker mit diesem Projekt ihre Premiere.

Aeham Ahmad wurde 1988 in Syrien geboren. Früh förderte sein blinder Vater sein musikalisches Talent. Ab Sommer 2013 war seine Heimatstadt Yarmouk vollständig abgeriegelt, mehr als 100 Menschen verhungerten. Damit wollte sich Aeham nicht abfinden. Er lud sein altes Ukraina-Klavier auf einen Rollwagen und spielte in den Ruinen, um gegen den Hunger zu protestieren und den Menschen in seinem Viertel Hoffnung zu geben – bis im April 2015 der IS das Viertel unter seine Kontrolle brachte und Aehams Klavier vor seinen Augen verbrannten. Ihm blieb nur die Flucht. Über die Türkei, Griechenland und die Balkanroute kam er im September 2015 nach München. Seit seiner Ankunft in Deutschland hat Aeham unzählige Konzerte gegeben. Er begeistert die Zuschauer mit der Intensität seiner Lieder und der Virtuosität seines Klavierspiels. In München trat er zusammen mit den Sportfreunden Stiller, Judith Holofernes und Herbert Grönemeyer beim „Stars-sagen-Danke-Konzert“ für Flüchtlingshelfer auf.

Thomas Zöller studierte schottische Musik mit dem Hauptfach Dudelsack an der Royal Scottish Academy of Music and Drama sowie am National Piping Centre in Glasgow. Dabei war und ist er nicht nur der erste Deutsche, sondern sogar der erste Festlandeuropäer überhaupt, der diesen Studiengang erfolgreich absolviert hat. Er konzertiert regelmäßig mit verschiedensten Ensembles wie ASPs von Zaubererbrüdern, Estampie, HOMEBOUND, Katherlyns Reise und Òran is Pìob. Dabei lotet er stets die Möglichkeiten seines Instruments aufs Neue aus. 2018 war er erstmals als Solist für das Musikkorps der Bundeswehr tätig und begegnete dort Aeham Ahmad, der ebenfalls als Solist in die Konzerte eingebunden war. Aus einer Verbundenheit entstand zwischen den beiden Künstlern der Wunsch ein gemeinsames Musikprojekt zu beginnen, das nun mit Яeveal Realität geworden ist.

Hardeep Deerhe Hardeep Deehre wurde in eine von Indien nach Schottland emigrierte Familie geboren. Durch sein familiäres Umfeld stand er von Anfang an mit indischer Kultur in engster Berührung. Dieser kulturelle Rückenwind trug ihn bereits in jungen Jahren zu dem indischen Trommelpärchen „Tabla“. In seinen Jugendjahren wurde er mit dem klassischen Repertoire der Tabla, insbesondere religiöser Musik, wohl vertraut. In der Folge führte ihn seine Arbeit als Musiker auf viele Konzertreisen rund um den Globus – in die USA, nach Kanada, in seine spirituelle Heimat Indien sowie in verschiedene Länder Europas. Über die Jahre entwickelte er so seinen eigenen kraftvollen wie auch individuellen Spielstil, der sowohl seine musikalischen Ursprünge als auch moderne Einflüsse inkorporiert. Darüber hinaus bringt Hardeep auch seine Stimme bei Яeveal ein.

Freitag, 16. August 2019, Einlass 19:30 Uhr, Beginn 20:00 Uhr Altes Wasserschloss, 65719 (Bei Regen in der Stadthalle)


2. Hofheimer Ceilidh – Tanzabend mit Live-Musik Dieser Abend steht ganz im Sinne eines traditionellen „Ceilidh“, bei dem sowohl konzertante Elemente als auch das Tanzen eine zentrale Rolle spielen. Die Tänze aus verschiedenen europäischen Ländern und Zeitepochen werden von Jelena Haramis anschaulich erklärt und angeleitet, so dass der Mitmach- und Spaßfaktor mit Leichtigkeit zur Geltung kommen wird. Nahezu 20 Musiker spielen in verschiedenen Formationen zum Tanze auf. Mit dabei sind die Bands Fat Lazy Dogs und Bal-O-Naise sowie weiteren Formationen und Solisten. Konzertante Elemente ergänzen diesen abwechslungsreichen Abend. So werden z.B. Tänzerinnen der „Greenwood School of Irish Dancing“ zu den passenden Dudelsack-Melodien Stepptanzeinlagen zum Besten geben. Das Highland-Pipe Ensemble der Dudelsack-Akademie wird (unter der Leitung von Masaki Kato) mit der Trommelgruppe der Musikschule Hofheim (unter der Leitung von Rick Panzer) gemeinsam aufspielen. Zeremonienmeister des Abends wird Michael Klevenhaus sein, der mit seiner sympathischen Art und dem ein oder anderen schottisch-gälischen Lied den Weg weisen wird. Wir freuen uns auf ein buntes Feuerwerk europäischer Musik- und Tanztraditionen!

Samstag, 17. August 2019, Einlass 19:30 Uhr, Beginn 20:00 Uhr Altes Wasserschloss, 65719 (Bei Regen in der Stadthalle)


Daimh – Schottischer Folk unter Volldampf! Die aus dem Westen Lochabers sowie von der Insel Skye stammende schottische Band „Daimh“ hat mit ihrer energiegeladenen gälischen Musik Menschen in über 20 Ländern begeistert – und genau das werden die fünf Musiker auch in Hofheim tun! Wahre Helden an Dudelsack, Geige & Co. – kompromisslos, packend, authentisch. Fasten your seatbelt!

Mit: Angus MacKenzie (Great Highland Bagpipe, Borderpipe, Whistles) kommt ursprünglich aus Mabou (Cape Breton Island). Seit nunmehr 19 Jahren lebt er in Schottland auf der Insel Skye. Sein Dudelsackstil wurzelt in South Uist, Schottland, gepaart mit den treibenden Tanzrhythmen der Musik aus Cape Breton.

Gabe McVarish (Fiddle) kommt aus Kalifornien, wohin seine Familie von Lochaber in Schottland aus über Prince Edward Island (Kanada) einst emigrierte. Im Alter von 17 Jahren reiste Gabe nach Schottland, um dort für ein Jahr bei Angus Grant Senior Fiddle zu lernen. Im Anschluss daran absolvierte er einen Studiengang in schottischer Musik an der Royal Scottish Academy of Music and Drama.

Murdo Cameron (Mandola, Mandoline, Akkordeon) stammt aus einer Familie, in der das Singen gälischer Lieder über Generationen gepflegt wurde. So wuchs er in der kleinen Ortschaft Glenelg in Schottland, umgeben von Musik, auf. Kleine Notiz am Rande: Glenelg in Schottland ist mit Glenelg auf Mars(!) „verschwistert“.

Ellen MacDonald (Gesang) ist ein Shooting-Star der schottisch-gälischen Musikszene. Ihre natürliche und zugleich rauchige Stimme, gepaart mit ihren eigenwilligen Interpretationen traditioneller gälischer Lieder beleuchtet das emotionale Spektrum der gälischen Gesangstraditon auf individuelle und dennoch ganzheitliche Art und Weise.

Ross Martin (Gitarre) kommt ursprünglich aus Arisaig in Schottland. Er tourte mit der irischen Sängerin Karan Casey sowohl in Europa als auch in den USA. Sein charakterstarkes Gitarrenspiel macht ihn zu einem der gefragtesten Gitarristen Schottlands – von Projekten wie „Dual“ bis zur Zusammenarbeit mit Julie Fowlis.
KEINE TERMINE VERFÜGBAR
Was ist los in ...