Konstantin Wecker - UTOPIA. - Eine Konzertreise
Tickets - Reutlingen, Stadthalle Reutlingen

alle Termine dieses Events
Wann
Samstag, den
30. Oktober 2021
20:00 Uhr
Preise
von 39,90 EUR bis 69,90 EUR
Wo
Stadthalle Reutlingen
Manfred-Oechsle-Platz 1
72762 Reutlingen
Info
Rollstuhlfahrer und deren Begleitperson buchen zusammen eine Karte - dies ist online oder in den VVK-Stellen möglich.

Nur Schwerbehinderte ohne Rollstuhl mit einem B im Ausweis bitte vor der Buchung beim Veranstalter direkt melden
Tel.: 07121-4901440 / Diese Buchung ist nur über den Veranstalter möglich!
Kinder dürfen unsere Konzerte grundsätzlich ab dem Alter von 6 Jahren besuchen.
Kinder (6-14 Jahre) dürfen auf Konzerte nur in Begleitung einer personensorgeberechtigten (Elternteil) oder erziehungsbeauftragten Person. In jedem Fall ist es zwingend notwendig einen amtlichen Lichtbildausweis mit sich zu führen (keinen Schülerausweis oder ähnliches!). Dies gilt generell für alle Konzertbesucher – Begleitpersonen und zu begleitende Personen mit eingeschlossen.
Kinder sind Personen unter 14 Jahren, Jugendliche sind Personen zwischen 14 und 18 Jahren. Personensorgeberechtigte Personen sind Mutter und/oder Vater oder der Vormund. Erziehungsbeauftragte Person kann jede volljährige Person (über 18 Jahre) sein, wenn sie im Einverständnis mit den Eltern Erziehungsaufgaben tatsächlich wahrnimmt – sie muss im Rahmen der übertragenen Aufgabe Aufsichtspflichten nachkommen können, also in der Lage sein, die anvertrauten jungen Menschen zu leiten und zu lenken. Zur Übertragung der Aufsichtspflicht an eine erziehungsbeauftragte Person bitten wir Sie das unten zum Download bereitstehende Formular zu verwenden. Bitte beachten Sie dabei sämtliche Hinweise auf dem Formular!
Pop- und andere Musikkonzerte fallen in den Bereich der künstlerischen Betätigung und gelten nicht als Tanzveranstaltungen. Daher greifen die zeitlichen Beschränkungen für Disco-Besuche hier nicht und Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren dürfen ein Konzert bis 24 Uhr ohne Erziehungsbeauftragten besuchen. In Ausnahmefällen kann eine Änderung dieser Regelung allerdings behördlich angeordnet werden, in diesen Fällen weisen wir explizit darauf hin.
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Konstantin Wecker - UTOPIA. - Eine Konzertreise
Konstantin Wecker - UTOPIA. - Eine Konzertreise
Utopia heißt die neue Bühnenproduktion von und mit Konstantin Wecker, bei der Wecker sein Publikum auf eine sehr persönliche Suche nach Utopia mitnehmen wird, eine sehnsuchtsvolle Reise in eine herrschaftsfreie Welt. Zu hören sind neu komponierte Lieder (Alles Allen, Utopia) kombiniert mit (fast) vergessenen, aber noch immer gültigen Titeln (Revoluzzer, Und das soll dann alles gewesen sein), beliebten Wecker-Klassikern, sowie eigenen Texten, Gedichten und Gedanken im Dialog mit solchen von geschätzten Weggefährt*innen, Künstler*innen, Autor*innen, Philosoph*innen und politischen Aktivist*innen. „Nein ich hör nicht auf zu träumen von der herrschaftsfreien Welt“ singt Wecker in seinem Lied Den Parolen keine Chance. Sein neues Programm führt diesen Gedanken nun konsequent weiter. Utopia ist eine musikalische Laudatio und ein leidenschaftliches künstlerisches Plädoyer dafür, das angeblich „nicht Realisierbare“ endlich möglich werden zu lassen bevor die Realisten unsere Welt endgültig zerstört haben. Ein Blick in deutsche Wörterbücher verrät viel über Macht und Herrschaft. Dort wird das Wort Utopie als eine „nicht realisierbare Idee“ bzw. als „Hirngespinst“ und das Adjektiv utopisch als „nach dem Unmöglichen strebend“ bezeichnet. Aber wer sagt eigentlich, dass eine Utopie „nicht realisierbar“ oder „unwirklich" sein sollte. Und wer hat definiert, dass ein in vielen Momenten schon gelebtes Utopia unmöglich ist? Es gibt keinen besseren Moment für Utopien als den gegenwärtigen: "Jeder Augenblick ist ewig“ singt Konstantin Wecker in seinem Lied SoScheeSchoA und sagt zu seinem Utopia-Projekt: „Wir müssen heute das Utopische gemeinsam suchen, denken, fordern, es leben und dafür handeln! Was wäre die Alternative angesichts der möglichen Vernichtung des gesamten Planeten?“
Auf diesem Weg braucht es gemeinsame Entdeckungen und Erlebnisse, die Mut machen, die eigene Angst und Ohnmacht zu überwinden: „Die Vertreter des Machbaren, Notwendigen, des angeblich Realistischen und einzig Realisierbaren hatten lange genug Zeit. Sie können nur zerstören. Ihre Show – oder besser gesagt, ihr Business – darf nicht weiter gehen“, sagt Konstantin Wecker. „Es reicht!“ Für ihn ist es höchste Zeit für eine umfassende Laudatio, für eine Ode auf all jene Utopist*innen, die seit Jahrhunderten denunziert und verfolgt werden, und die meistens ganz richtig liegen mit ihrer Kritik und ihren Visionen.
Utopia wird eine sehr persönliche und politische Zeitreise in Vergangenheit und Zukunft, um all die eigenen, fremden und kollektiven Sehnsüchte, Rebellionen, Ideen und gelebten Momenten zu entdecken, in denen eine herrschaftsfreie Weltgesellschaft heute längst entsteht und lebendig wird.
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